Eule
Aktuelles
Naturerlebniszentrum

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Jahresrückblick 2006

Der weiße Winter wollte in diesem Jahr nicht kommen, genauso wie der hellgrüne Frühling im letzen Jahr schon nicht kommen wollte. Solche "Wetterphänomene" soll es immer schon mal gegeben haben. Oder haben wir es mit den massiven Auswirkungen der Klimaveränderung zu tun?
Im letzten Jahr hat sich an unseren "Baustellen" wieder viel bewegt:
Das berufsvorbereitende Projekt "Jugend baut für Jugend und trifft regionales Handwerk" (2004 - 2006) konnten wir so gut abschließen, dass jeder von den 20 teilnehmenden Jugendlichen in einen geregelten beruflichen Werdegang eintreten konnte. Von der Dorferneuerung in Rheinland-Pfalz erhielten wir dafür als Anerkennung den ersten Preis. Den vielen Einzelpersonen und Betrieben, die an diesem Erfolg mitgewirkt haben, möchten wir noch mal herzlich danken.
2007_11 Unsere Jugendarbeit besteht nicht in bloßer Freizeitbeschäftigung von ansonsten "abhängenden" Jugendlichen oder in der Mangelbearbeitung von "Auffälligkeiten" dem "Zirkus um den Jugendraum" oder der Förderung "benachteiligter Jugendlicher". Der besondere zukunftweisende Ansatz unserer Jugendarbeit besteht darin, alle Jugendlichen anzusprechen und mit ihnen und den anderen Generationen im Dorf konkrete Zukunftsperspektiven zu entwickeln und tatkräftig umzusetzen. Mit unserem Projekt "Jugend baut für Jugend" bauen wir konkret an der Zukunft unseres Dorfes. Wir sehen vor uns einen Ort an dem Jugendliche aus ganz Europa erlebnis- und lehrreiche Tage verbringen und Lust auf Bürgerengagement, Eigeninitiative, Verantwortung, Ökologisches, nachhaltiges und soziales Handeln, zum Wohle der Allgemeinheit, gewinnen. Wir sehen vor uns junge Menschen die keine sinnleeren Jobs mehr machen wollen, sondern wieder "Berufe" ausüben wollen.
Deshalb können wir auch in unserem Dorf weiterhin grüne Wiesen, viele kleine wilde Tiere in vielen Hecken und vielen Teichen und Tümpeln beheimaten.



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Am 16. September wurden wir vom rheinland - pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch nach Landau eingeladen. Dort überreichte uns der Innenstaatssekretär Roger Levenz den 1. Preis für unser Jugendprojekt "Jugend baut für Jugend und trifft regionales Handwerk". Mit unserer Delegation aus Jugendlichen, Betreuern, Vereinsmitgliedern, Vertretern des Ortsgemeinderates und des Forstes reisten auch MdL Herbert Schneiders und Verbandsbürgermeister Werner Klöckner nach Landau. Herr Klöckner stockte das Preisgeld von 2500 Euro spontan auf 3000 Euro auf. Sowohl Herr Schneiders als auch Herr Klöckner setzten sich nach der Veranstaltung erfolgreich für weitere finanzielle Mittel für unser Bauprojekt ein. Wir haben uns mehr noch als über das Preisgeld über die großartige Anerkennung "die aus allen Richtungen kommt" gefreut. Für unsere modellhafte Jugendarbeit erhielten wir in den vergangenen Jahren bereits diverse Preise: 1990 Umweltministerium Rheinland Pfalz, 1990 Europäischer Umweltpreis, 1991 Landkreis Daun.

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Unter dem Motto:
"Interessen wecken - Fähigkeiten ausprobieren - Jugendliche entdecken Berufsfelder des Jugendtourismus" können wir unseren Jugendlichen in 2006 und 2007 durch besondere Hilfe von MdL. Astrid Schmitt, wieder eine sozial- und arbeitspädagogisch begleitete Berufsvorbereitung an. Im Herbst lernten wir im Rahmen eines Tagesseminars den vielfältigen Beruf des Rangers im Nationalpark Eifel kennen...
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Grüner Uniform und Pfadfinderhut - das ist Herr Leyendecker, einer von 18 Rangern der Nationalparkwacht in der Nordeifel.
Der Nationalpark wurde 2004 gegründet. Die Natur soll sich dort selbst überlassen bleiben unter dem Schutz der Ranger und mit ein paar lenkenden "Eingriffen". In etwa 100 Jahren, so erwartet man, wird sich das Gebiet in eine urtümliche Wildnis entwickelt haben.
Im Rahmen unseres Projektes "Berufe im Jugendtourismus" erkundeten 8 Jugendliche und die Betreuer den Beruf des "Natur- und Landschaftspflegers", so nennt sich der Beruf des Rangers offiziell. "Natur- und Landschaftspfleger" ist ein Weiterbildungsberuf, das heißt, man muss vorher einen anderen anerkannten Ausbildungsberuf im Bereich Land- Garten- Forst oder Wasserwirtschaft lernen.
Der Ranger wandert mit Gruppen und zeigt ihnen die Naturzusammenhänge im Nationalpark. Deshalb muss es ihm Spaß machen, draußen zu sein und sich körperlich zu betätigen, ebenso notwendig: Natur- und heimatkundliches Wissen!
Er veranstaltet Erlebnistage mit Kindern und Jugendlichen. Dabei sind Phantasie, eine gute Sinnenwahrnehmung und Einfühlungsvermögen wichtige Fähigkeiten die er besitzen sollte.
Er informiert Schulklassen und macht mit ihnen Lernprojekte. Damit das auch interessant ist, verfügt er über Wissen und pädagogische Fähigkeiten.
Er wirbt für den Besuch im Nationalpark. Deshalb muss er bei anderen Menschen Interesse wecken und eine gewisse Geschäftstüchtigkeit entwickeln können.
Er sorgt für die Einhaltung von Naturschutz- und Umweltregeln. Damit dies gelingt, kann er mit Konflikten so umgehen, dass ein Gespräch nicht im Streit enden muss.
Er ist Ansprechpartner für Wanderer. Dabei hat er Ahnung von Geographie, ist höflich und nett, hat Wanderkarte, Prospekte und für den Notfall auch Heftpflaster in seinem Rucksack.
Er baut, kontrolliert und repariert Anlagen der Besucherlenkung, wie Ruhebänke, Infotafeln, Wanderwege, Stege usw. Hierbei ist sein handwerkliches Können und sein Verantwortungsbewusstsein sehr stark gefragt.
Er arbeitet mit bei der Entwicklung der Naturreservate. Dabei zeigt er sein Interesse an Biologie, Ökologie und Landschaftspflege.

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Hochseilgarten

Für Christoph & Christoph ist es schon ein prickelndes "Waldläuferfeeling" wenn sie die ersten Stationen des Hochseilgartens testen.
Der Hochseilgarten entsteht derzeit auf dem Gelände des Naturerlebniszentrums Vogelschutzhütte.


Idee


Thomas Schneiders (Bild ) und Alexander Otten haben die entsprechende Befähigung und Fachkompetenz, mit Gruppen erlebnis- und erfahrungsreiche Kletteraktivitäten zu veranstalten. Es können sich jetzt schon Gruppen bei Thomas Schneiders anmelden.


Analogien


Die Erlebnisse und Erfahrungen die im Hochseilgarten gemacht werden sind körperlich und emotional spürbar. Deshalb sind sie nachhaltig, denn sie bleiben HÄNGEN!

Niemand ist ALLEIN - Nur durch ZUSAMMENARBEIT gelingen Erfolge.

"Klettern im sozialen Netz" - so bewegen wir uns durch das Leben. Wer sichert uns, wen sichern wir, geht man schnell oder langsam, wer hält uns wenn wir fallen, brauchen wir Menschen die hinter uns stehen, wann redet man und wann schweigt man besser, wem sagen wir DANKE wenn wir unseren Weg geschafft haben ...? - das sind ein paar von vielen Fragen die sich aufwerfen und Thema am Lagerfeuer werden könnten...
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Unsere "Jugendtourismusgruppe" war sehr kreativ, "bastelte" und probierte in den Herbstferien in einem "Selbstversuch" ein Angebotsmodul für Jugendliche aus - den "WALDLÄUFER BIATHLON" ...
Dieses Spielmodul lässt sich z.B. gut bei einem Projekttag einer Schulklasse einsetzen.


Der WALDLÄUFER BIATHLON besteht aus den 2 "Natursport - Disziplinen"
  • Orientierungslauf (sich in der Natur zurechtfinden um ein Ziel zu erreichen) und
  • Bogenschießen (die inneren Kräfte für ein Ziel einsetzen)
Beim WALDLÄUFER BIATHLON ist in erster Linie Teamgeist gefragt. In nach dem "Zufallsprinzip" ausgelosten Teams geht es darum, sich kooperativ in der Natur zu bewegen und eine Beziehung zu "seiner Natur" herzustellen.

Der WALDLÄUFER BIATHLON ist kein gewöhnlicher Leistungssport im Sinne von "Rekorde erzielen", sondern er fordert den "ganzen Menschen", die Talente von jedem Teilnehmer, denn diese sind während der Veranstaltung zu irgend einem Zeitpunkt massiv für den Gruppenerfolg wichtig.
Die Disziplinen erfordern körperliche Anstrengung, Glück, naturkundliches Wissen, Kreativität, aber auch Sensibilität und ein gutes Sozialverhalten wie z.B. Konfliktfähigkeit usw. - ganz im Sinne der Einstellung der kanadischen Waldläufer des 18. und 19. Jahrhunderts, die nur mit diesen Fähigkeiten ein so großes Land entdecken und erschließen konnten...

Der WALDLÄUFER BIATHLON kann beim anschließenden Beisammensein am Lagerfeuer sehr viel Gesprächsstoff liefern wenn "man so über das Leben nachdenkt"...
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   Es ist mal wieder zeit für ein

Öko & Wildniscamp

Das Jugendprojekt für Leute ab 7 findet in den Osterferien von Donnerstag, den 12. bis Samstag, den 14. April statt.
Anmelde- und Infozettel gibt es demnächst morgens an der Schlbushaltestelle.
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Die Mädels vom Vorbereitungsteam legen sich mächtig ins Zeug um ein attraktives Programm auszuarbeiten. Auch im Internet wird nachgeschaut, was richtige Indianer und Waldläufer so brauchen um ein paar interessante Tage zu verbringen...

hier ein Ausschnitt aus dem Programm:
Donnerstag, 12. April Freitag, 13. April Samstag, 14. April
14:00
Ankunft und Aufbau Zelte / Camp
16:00
Outfit, Ausrüstung & Aufgabenverteilung
18:00
Abendessen, Lagerfeuer & Nachtabenteuer
22:30
Nachtruhe
danach Lagerwache
8:30
Campfrühstück
danach
RAMBA ZAMBA WALDLÄUFER BIATHLON & BÜFFELJAGD
13:00
Mittagessen & Pause
Danach helfen wir beim Bau des BARFUSSPFADES...
...

15:00
INDIANERFETE mit Eltern, Geschwistern, Oma, Opa etc.

ca. 17:00
Ende



Die Jugendlichen aus dem "Jugendtourismusprojekt" entwickelten ein Angebotsmodul für Kinder ab 7 Jahre - den
"INDIANERTAG",
geeignet für Ferienfreizeiten, Kindergeburtstage usw.
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Im Indianercamp leben die Indianer in ihren Tipis und Wigwams. Sie streifen durch die Natur und finden dort alles was sie so zum Leben brauchen - Nahrung und Material aus dem sie ihre Werkzeuge, ihre Kleidung, ihren Schmuck und ihre Gebrauchsgegenstände herstellen. Indianer wollen gerne schön aussehen. Ein reich verziertes Stirnband, eine schöne Schminke im Gesicht und ein Amulett auf der Brust sind das Mindeste womit sich ein Indianer schmückt.

Im Indianercamp
Natürlich haben Indianer auch Pfeil und Bogen mit dem sie auf die Jagd gehen um Büffelfleisch zu erbeuten und Wettschieß zu veranstalten.
Manche besitzen auch eine Trommel...

Kriegspfad
Wenn die Indianer auf dem Kriegspfad sind, werden Gefangene gemacht, die dann am Marterpfahl festgebunden werden. Als Lösegeld wird nur akzeptiert, wenn der Gefangene ein gutes Werk für den Naturschutz tut, z.B. ein Nistkästchen zusammenbaut und bei sich zu Hause im Garten aufhängt...

auf der Jagd
Wichtige Zeiten im Leben eines Indianers sind die Tage an denen Büffel gejagt werden. Dazu muss er sich ganz leise durch den Wald und die Natur bewegen. Er schleicht immer der Spur des Büffels hinterher bis er ihn plötzlich erspäht hat. Dann legt er den Pfeil in den Bogen und schießt...

Der Indianer kehrt von der Jagd in das Camp zurück und entfacht das Lagerfeuer. Dort wird das Büffelfleisch an Spießen gegrillt. Zusammen mit Büffelblut scheckt das "hmmmm". Gegen den Durst gibt es "Feuerwasser".

am Lagerfeuer
Nachdem alle satt sind wird getrommelt und gesungen. Dann schaut der Häuptling "Traktorfahrender Bär" finser in die Runde rein und erzählt die alten Geistergeschichten vom Thommener Männchen. Wenn es dann schon spät geworden ist, geht es noch mal zum "Pferdestehlen" in die dunkle Nacht hinaus - dorthin, wo es der Späer beschrieben hat...
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